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Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender Ernst Bollier stirbt unerwartet im Alter von 67 Jahren.
1974 gehört Ernst Bollier zu den Gründungsmitgliedern des Allgemeinen Rettungsverein – Bezirksverband Nordbaden. Noch im selben Jahr wird er in den Vorstand
und dort zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.
1979 bei der Neugründung eines selbständigen Vereins dem Allgemeinen Rettungsverband Rhein-Neckar e.V. ist er, wie schon 5 Jahre zuvor, Gründungsmitglied.
Sein Engagement in den 1970er und 1980er Jahren gilt dem stetigen Aufbau der ehrenamtlichen Tätigkeiten im ARV. Der Ausbau der Tätigkeiten führt ihn auf den
Weg hin zum Mobilen Sozialen Hilfsdienst (MSHD).
Nicht genug Engagement im eigenen Verband, im Jahr 1983 wählt man ihn in das Geschäftsführende Präsidium des Bundesverbandes der Allgemeinen Rettungsverbände
Deutschlands e.V., wo er als Vizepräsident den ARV-Dachverband mit lenkt.
1994 gibt es für Ernst Bollier eine neue Herausforderung in seinem Verband. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen wird bei der oberen Betreuungsbehörde, dem
Landeswohlfahrtsverband Baden, der Antrag auf Anerkennung als Betreuungsverein gestellt. Für ihn als Vorstand heißt es ab diesem Zeitpunkt raus aus der ehrenamtlichen Feierabend- und Wochenendtätigkeit
hin zu mehr Professionalität und natürlich auch Verantwortung als Arbeitgeber.
1997 als Mitbegründer des Fördervereins des ARV Rhein-Neckar e.V. übernimmt Ernst Bollier zusätzlich den Vorsitz und ist Mitherausgeber der
Verbandszeitschrift ARVaktuell.
2002 heißt es dann für ihn als Lehrer - Ruhestand.
Der ARV in Leimen profitiert davon, denn einen Großteil der neu erhaltenen Freizeit widmet er seinem Verband und seinem Betreuungsverein.
33 Jahre hat er mit Herz und Engagement den ARV geprägt. Er hinterlässt eine große Lücke, wir alle, Vorstand, Betreuerteam und Mitglieder vermissen ihn sehr.
Als wichtiger Teil unseres ARV-Lebens wird er in unserer Erinnerung weiterleben. Wir behalten ihn als liebenswerten Menschen in Erinnerung.
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